RFID in der Stadtbibliothek
Gütersloh GmbH
Alle Medien werden mit RFID-Etiketten ausgestattet und Ausleihplätze eingerichtet. Parallel werden RFID-Bibliotheksausweise eingeführt. Auf den RFID- Etiketten in den Medien und auf den RFID-Bibliotheksausweisen wird nur ein Minimum an Daten gespeichert, so dass kein Rückschluss auf Personendaten oder Entleihungen möglich ist.
Welche Daten werden verarbeitet?
Öffentliche Bibliotheken in Deutschland haben ein Datenmodell erarbeitet, das nur die Daten erfasst, die für eine Ausleihe der Medien notwendig sind.

Auf den Etiketten werden gespeichert:
- der Ländercode für Deutschland
- die Stadtbibliothek Gütersloh als besitzende Bibliothek des Mediums
- die Mediennummer
- die Entleihbarkeit des Mediums
- eine Mehrteiligkeit, d.h. gehören mehrere Teile zu diesem Medium
(z.B. ein Sprachkurs mit Buch und CD).
Titel- oder Kundendaten werden auf den RFID-Etiketten NICHT gespeichert.
Die neuen RFID-Bibliotheksausweise enthalten folgende Informationen:
- der Ländercode für Deutschland
- das Kennzeichen der Stadtbibliothek Gütersloh als ausgebende Bibliothek
- die Nummer des RFID-Bibliotheksausweises
Auf den RFID-Bibliotheksausweisen werden KEINE Kundendaten gespeichert, durch die z.B. Rückschlüsse auf persönliche Daten oder ausgeliehene Medien möglich wären.
Außerhalb der Stadtbibliothek ist weder die Medien- noch die Benutzernummer interpretierbar. Sollte jemand mit einem geeigneten Lesegerät die Medien- oder Bibliotheksausweisnummer auslesen, könnte mit dieser Information nicht ermittelt werden, welches Buch, welche CD oder DVD Sie ausgeliehen haben. Diese Informationen werden ausschließlich im sicheren, internen IT-System der Stadtbibliothek Gütersloh gespeichert.
Was ändert sich?
Für Sie als Kunden kann durch die RFID-Technologie der Service weiter verbessert werden:
- an den Selbstverbuchungsstationen können Sie mehrere Medien gleichzeitig verbuchen
- das lästige Warten auf das Öffnen von CD- und DVD-Hüllen entfällt ebenso, wie das Heraussuchen von Medien an der Verbuchungstheke
- das Ausleihen von Medien ist unbeobachtet von Dritten möglich.
Was ändert sich nicht?
Sie benötigen weiterhin einen Bibliotheksausweis. Sie erhalten auch künftig Belege über Ausleihen, Rückgaben oder Zahlungen.
Was ist RFID?
Radio Frequenz Identifikation (die deutsche Übersetzung für RFID) bedeutet Funkerkennung. Auf diesem Wege werden die auf dem RFID-Etikett oder dem RFID-Bibliotheksausweis gespeicherten Daten berührungslos an ein Lesegerät weitergeleitet. Auch über das bisher eingesetzte Verfahren werden mit speziellen Lesegeräten die Barcodenummern der Etiketten auf den Medien und Ausweisen entschlüsselt und an die Bibliothekssoftware weitergegeben. Der Vorteil an der RFID-Technik zu dem bisherigen System liegt in der berührungsfreien Erkennung über Funk, so dass mehrere Medien gleichzeitig erkannt werden können. Diese Technologie findet bereits in mehreren Bibliotheken, z.B. in den Stadtbibliotheken München, Stuttgart, Düsseldorf oder auch in den Bücherhallen Hamburg Einsatz.
Strahlen
Die Sendeleistung der RFID-Geräte unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben. RFID-Geräte sondern keine Dauerstrahlung ab. Nur im Moment des Lesevorgangs entsteht ein minimales Magnetfeld, dessen Stärke weitunterhalb der eines Handys oder schnurlosen Telefons liegt.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Stadtbibliothek Gütersloh.

Öffnungszeiten
Montag:
nicht geöffnet
Dienstag - Freitag:
10.00 - 19.00 Uhr
Samstag:
10.00 - 15.00 Uhr







