Was heißt Barrierefreiheit?

Internetseiten bezeichnet man als barrierefrei, wenn sie auch Menschen mit Behinderungen bestmöglichen Zugang zu den auf ihnen präsentierten Informationen ermöglichen. Barrierefreie Seiten bieten beispielsweise sehbehinderten Menschen bessere Lesbarkeit oder gar blinden Menschen die Möglichkeit, sich die Seiten mittels bestimmter Software vorlesen zu lassen. Motorisch behinderte Menschen erhalten eine Alternative zur Navigation per Maus. Um diese Hilfen zu ermöglichen, müssen bestimmte gestalterische und programmiertechnische Richtlinien erfüllt sein.

Die Seiten der Stadtbibliothek Gütersloh sind bereits weitestgehend barrierefrei und werden diesbezüglich noch weiter optimiert.

Zu den Anforderungen der Barrierefreiheit gehört auch, dass Links sich nicht in neuen Fenstern öffnen. Diese Funktion stellt explizit für Blinde, Menschen mit optischen und kognitiven Einschränkungen ein Problem dar. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir keine Links in neuen Fenstern öffnen.
Sie haben allerdings die Möglichkeit Links in einem neuen Fenster selber zu öffnen: wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Link klicken, öffnet sich ein Kontextmenü, in dem Sie den Punkt "in einem neuen Fenster öffnen" finden. So können sie jederzeit jeden beliebigen Link in einem neuen Fenster öffnen.

Einige markante Merkmale dieser Besonderheit können Sie hier direkt selbst ausprobieren. Wir stellen hierfür u.a. die spezielle Navigationsleiste oben rechts auf der Seite zur Verfügung, über die Sie einige der besonderen Funktionalitäten aufrufen können.

Erklärung der Symbole


Es gibt spezielle Software, mit der man sich den Inhalt von Internetseiten vorlesen lassen kann - beispielsweise nutzen Menschen mit Sehbehinderungen einen solchen sogenannten Screenreader. Mit diesem Funktionsknopf signalisiert man dem Screenreader, daß er direkt zum eigentlichen Seiteninhalt springen soll und das Vorlesen der Navigationselemente an dieser Stelle wegfallen kann. (Das Anklicken dieser Funktion bewirkt keine sichtbare Veränderung der Seite, sondern ist speziell für die Situation des sich-eine-Seite-vorlesen-lassen konzipiert.)

 


Mit diesem Knopf können Sie die sogenannten Accesskeys einblenden. Acesskeys sind Navigationshilfen, um ohne Maus durch Internetseiten navigieren zu können. Im Internet Explorer und Mozilla sind diese Tastaturkürzel mit "ALT + Nummer des Keys" gefolgt von der "Eingabetaste" zu benutzen, z. B. "ALT+1, Eingabetaste" um das Hauptmenü zu fokussieren.

 


Mit diesen beiden Pfeilen bieten wir eine zusätzliche Navigationsmöglichkeit: Anstatt völlig frei durch die Inhalte zu surfen, kann die Seite über diese beiden Knöpfe alternativ auch konsequent linear vor- und zurück durchblättert werden. Die Reihenfolge der einzelnen Webseiten ist kapitelweise definiert.

 


 


Über diese beiden Knöpfe kann man zwischen verschiedenen Layout-Ansichten hin- und herwechseln: Neben dem Standard-Layout steht ein designreduziertes Alternativ-Layout bereit, welches auf das Laden von Grafiken und die Anzeige von Farben verzichtet und nur den reinen textuellen Inhalt kontrastreich darstellt.

Zudem gibt es ein invertiertes Layout, das die Inhalte mit umgekehrten Kontrasten - also quasi negativ - darstellt (welches u.a. speziell für Menschen mit Licht- und Blendempfindlichkeit gedacht ist, denen es Schwierigkeiten bereitet, starke schwarz-auf-weiss-Kontraste zu lesen).

 


 


 

Hier kann die Größe der Webseiten-Darstellung auf dem Bildschirm geregelt werden - beispielsweise um die Schrift besser lesen können. Mit diesen beiden Symbolen kann die Webseite schrittweise größer dargestellt und anschließend auch wieder verkleinern werden.

Dies sind selbstverständlich längst noch nicht alle Merkmale barrierefreien Internets - beispielsweise ist auch eine spezielle Aufbereitung von Textinhalten erforderlich: Fremdsprachliche Wörter (z.B. Fauxpas), Abkürzungen (z.B. USA) oder auch Akronyme (z.B. NRW) werden im Quelltext – also für den Besucher der Seite unsichtbar – speziell gekennzeichnet, damit der Screenreader weiß, daß er diese Vokabel anders auszusprechen hat.

Darüberhinaus ist es ebenso wichtig, sämtliche Grafiken mit einem aussagekräftigen Titel und einer ergänzenden textlichen Beschreibung auszuzeichnen, damit allen Personen, die diese Bilder nicht anschauen können, alternativ diese Informationen zugute kommen.




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